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Farvel „neXt level“ 2021

So wurden wir am letzten Wochenende vor dem Kranen empfangen ⛵️

Ist es wirklich schon so spät; – ja das ist es 😩.

Die Saison geht zu Ende.

Am letzten Wochenende haben wir den trockenen Sonntag dazu genutzt um die Segel abzuschlagen.

An diesem Wochenende wurde alles demontiert um am 11.10. das Boot aus dem Wasser zu kranen.

Dabei wurde das Motoröl gewechselt und der Kühlwasserkreislauf wurde mit Frostschutz kurz vor dem Kranen gespült.

Ohne Segel und ohne Baum sieht ein Segelboot traurig aus, wenn dann noch der Mast weg ist bleibt nicht mehr viel von einem Segelboot übrig.

Aber nach der Saison ist vor der Saison 👍.

Diese Jahr war das zweite Jahr auf der Ostsee. Wir haben trotz des durchwachsenen Wetters viel erlebt.

Das zum Teil schlechte Wetter ist vergessen und es bleiben viele positive, spannende und tolle Momente in Erinnerung.

Außer ein paar Muscheln am Propeller und unter dem Kiel war alles sauber

Nach zwei Tagen arbeiten in der Halle am Boot war alles fertig für die neue Saison.

Der Unterwasseranstrich ist drauf, gewachst und poliert.

Ende Oktober geht es nochmal zum Boot ein ein zweites mal eine Wachs Schicht aufzubringen.

Wir haben in diesem Jahr sehr gute Erfahren damit gemacht, dass wir zwei mal Wachs vor der Segel Saison aufgetragen haben.

Der Rumpf und der Aufbau waren erstaunlich sauber nach der Saison.

In dem Zuge wird noch der Ölfilter getauscht, da fehlte mir das Werkzeug um diesen lösen zu können.

Wieder ein Werkzeug mehr für den Weihnachtsmann 🎅🏼.

Vielleicht findet sich trotz allem nochmal die Möglichkeit mit ein paar Stegnachbarn in diesem Winter ein Treffen in der Halle zu finden. Es muss doch mal nachgeschaut werden, ob alles o.k. ist 😉.

Wie die Zeit rennt

neXt level in der Flensburger Förde

Owe, gerade war doch erst Mai als das Boot am 30.Mai nach Marina Minde überführt wurde.

Heute ist Montag, der 16. August und wir sitzen während unseres Sommerurlaubs in Marstal fest und draußen bläst der Wind mit

6 – 7 Windstärken.

Als Sommerurlaub kann man das in diesem Jahr nicht bezeichnen.

Ein sehr durchwachsenes Wetter mit viel Wind, Regen und jetzt der 3. Sturm der kommt.

Bis auf einen Tag, hatte ich kurze Hosen an, es ist Sommer lt. Kalender 🙂

Auf unserer Reise Rund Fyn haben wir Ole in Nyborg besucht.

Ole schaut regelmäßig auf die Internet Seite, leider ohne Erfolg da ich hier sehr lange nichts mehr geschrieben habe.

Heute kann ich die Zeit dafür nutzen, um über die bisherige Saison zu schreiben.

Der Plan war nach dem das Boot in Marina Minde war, an jedem guten Wochenende dorthin zu fahren.

Das war der Plan, aber Pläne sind dazu da um sie über den Haufen zu werfen und etwas anderes zu machen.

Wir sind bis jetzt an jedem Wochendende dort gewesen 🙂

Wenn das Wetter mal nicht so gut war, sei es zu viel Wind haben wir die Zeit genutzt um einen Ausflug an Land zu unternehmen oder am Boot etwas zu puzzeln.

Wir haben in der kurzen Zeit bereits ein paar sehr nette Segler dort kennengelernt und auch alte Bekannte wieder getroffen.

Jedes Wochenende ist dort wie ein Kurzurlaub.

Am 26. Juli begann unser Sommerurlaub für ganze vier Wochen.

Gleich einen Tag nach Ankuft wurde abgelegt ohne ein Ziel vor den Augen zu haben.

Wir wollten je nach Wind in die Dänische Südsee.

Auf unseren ersten Törn nach Söby, die ganze Zeit gegen den Wind und schon in Reichweite des Leuchtturms haben wir einen Segler entdeckt, der mit winkenden Armen auf dem Vorschiff stand und um Hilfe gewunken hat.

Skjoldnaesvej – Leuchtturm auf Aero

Der Motor war ausgefallen, also haben wir eine Leine rüber gegeben und das Segelboot in den Hafen von Söby gezogen. Der Hafen platzte aus allen Nähten und da wir bereits spät dran waren, gab es keine Möglichkeit einen freien Platz in einer Box zu bekommen.

Nach 38 Seemeilen waren wir froh, im Päckchen fest machen zu können.

Am nächsten Morgen konnten wir das Boot auf einen freien Platz verholen.

Dort war dann schon der 1. Sturm für Mitte der Woche angesagt.

Es gab zwei Möglichkeiten, erstmal weiter zu fahren oder mit einem Zwischenstopp in Höruphav dann zurück nach Marina Minde.

Wir enschieden uns für Höruphav und starteten am nächsten Samstag unsere Tour neu.

Höruphav

Neuer Start am Samstag von Marina Minde nach Sonderburg in den Hafen Verdens Ende.

Ein kleiner Segelverein, nördlich der Brücke von Sonderburg im Als Sund.

Sonderburg

Nach einer Übernachtung sind wir den Als Sund hoch in Richtung Dyvig.

Da es nur 11 Seemeilen waren und wir früh aufgestanden sind, waren wir rechtzeitig dort um einen freien Liegeplatz zu bekommen.

Man merkt es der Zeit an, dass die Ferien in Dänemark und in Norddeutschland zu Ende sind, es wird einfacher einen

freien Liegeplatz zu bekommen.

Dyvig

Nach einer Übernachtung sind wir in Richtung Assens gestartet.

Wir wollten den nächsten Hafen nutzen um Lebensmittel und Getränke zu bunkern.

Nach anfänglichen Regen und 21 Seemeilen haben wir in Assens festmachen können, incl. Sommer, hurra.

Nach zwei Hafentagen ging es 18 Seemeilen weiter Richtung Norden.

Wir wollten unsprüglich nach Fredericia, sind dann etwas weiter den kleinen Belt hoch und haben in Skærbæk angelegt.

Ein gemütlicher kleiner Vereinshafen und sehr schön gelegen.

Da der 2. Sturm oder eher der Durchzug einer kleinen aber feinen Tiefdruck Front angesagt war, entschieden wir uns

für zwei Tage dort zu bleiben.

Von Skaerbaek ging es dann 19 Seemeilen nach Bogense.

Auf Bogense haben wir uns sehr gefreut.

Wir haben uns dort auf der Suche nach einer „X“ eine X-99 angesehen und standen kurz davor, diese zu kaufen.

Bogense ist einer kleiner schöner Ort um ein paar Tage zu bleiben.

Wir sind für drei Nächte dort geblieben, leider hat das Wetter die Freude etwas getrübt.

Unser weitester Sprung stand an, von Bogense nach, ne nicht Kerteminde wie geplant sondern nach Nyborg, 56 Seemeilen.

Auf dem Weg nach Nyborg, unser nördlichster Punkt auf unserer Reise.
Skipper

Vor Kerteminde war die große Storebælt Brücke über den Großen Belt zu sehen, auf dem Foto näher dran zu sehen.

Ein tolles Ereignis dieser Brücke Nahe zu kommen, bisher sind wir nur mit dem Auto darüber gefahren, heute mal unter durch 🙂

Großer Belt – Store Bælt Brücke

Nachdem der Wind zu gut stand, war er dann aufeinmal weg. Vor der Brücke kam er wieder und kaum sind wir unter der Brücke durch hat jemand den Schalter angestellt.

Gute 16 bis 18 Knoten standen auf der Logge ( 4-5 Bft.) und wie schon so oft in unserem Urlaub, genau von vorn. Da wir fast

12 Stunden unterwegs waren, haben wir die Segel eingeholt und sind unter Motor in den Hafen von Nyborg eingeglaufen.

Ich mag es gar nicht, nur weil der Wind von vorn kommt den Motor anzumachen,

hier haben wir nach dem langen Tag eine Ausnahme gemacht.

Um 21:40 angekommen war erstmal Feierabend. Ole aus der Koje noch kurz eine Mail geschrieben das wir in Nyborg sind und dann Gute Nacht.

Am nächsten Morgen bei meinem Kaffee und Sonne im Cockpit, klopfe es am Schiff. Eine Klingel haben wir nicht 🙂

Ole stand da und wir haben uns sehr gefreut uns wieder zu sehen.

Ein tolle Bekanntschaft, unseren Verkäufer wieder zu Treffen und sich viel zu erzählen zu haben.

Ole erzählte uns, dass er mit einem Bekannten ein kleines Motorboot hat und das Boot „SVAMPEBOB“ heißt.

Auf deutsch „SpongeBob“ Der Name ist auf der Überführung unseres Bootes von Nyborg nach Kiel entstanden.

Ole erzählte uns, dass er mit seinen Freunden auf der Fahrt viel Spaß hatte und einer seiner Freunde auf ein mal SVAMPEBOB zu ihm sagte. Diesen Namen hat sie für das kleine Motorboot übernommen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Marina Minde !

Svampebob

Von Nyborg sollte es zur Abwechselung einen kurzen Törn geben. 15 Seemeilen von Nyborg nach Lohals auf Langeland.

Und die wurden auch eingehalten.

Noch nie davon gehört außer auf der Seekarte davon gelesen zu haben.

Die Hafeneinfahrt musste ich bei der Ansteuerung etwas suchen um sie zu finden,

eine kleine enge Einfahrt.

Ein tolles kleines Dörfchen, wie sich herausstellte mit Ferienhäusern und etwas Tourismus,

aber trotzdem sehr angenehm.

Der Hammer dort ist die Bäckerei. So etwas leckeres haben wir bisher noch nie gegessen.

Der Apfelkuchen und die Rumkugel,

einfach sau lacker !

Einfahrt zum Fischereihafen

Es war der 3. Sturm angesagt. Ziel sollte Rudköbing sein. Wir sind morgens um 6 Uhr losgesegelt um rechtzeitig vor dem ersten Wind in den kommenden vier Tagen anzukommen.

Kurz nach 6 Uhr am Morgen

In Rudköbing angekommen waren wir in der Zeit so gut das wir uns dazu entschieden haben nach Marstal weiter zu segeln.

Hier angekommen sitzen wir nun bei z.Zt. 28 Knoten (7 Bft) und warten auf unser Wetter-Fenster um nach Marina Minde zurück zu kommen.

Heute ist Montag, das früheste wird Donnerstag sein, für uns eher der Freitag.

Es gab gestern ein Wetter Fenster um zurück nach Minde zu kommen, was wir allerdings erst zu spät realisiert haben.

Vielleicht aber auch besser, da es am Abend stürmisch wurde und extrem gewittert hat.

Vorsorglich habe ich einen 2. Festmacher in Luv bei 30 Knoten ausgebracht. Der vorhandene Festmacher den wir für unterwegs haben ist älter und lässt uns besser schlafen.

Nun waren wir eine Woche in Marstal und die Zeit ist wie im Fluge vergangen.

Einen Tag sind wir mit der Fähre von Marstal nach Rudköbing gefahren. Das tolle auf Aero ist, dass der

Bus und die Fähren kostenlos sind.

Am Freitag war es dann soweit, wie schon so oft in diesem Urlaub kam der Wind von gegen an, also mussten wir die gesamte Strecke zurück kreuzen. Für eine kurze Zeit hatten wir halben Wind, aber nur für kurze Zeit.

Am Ende waren wir 12 Stunden unterwegs und hatten 52 Seemeilen auf der Logge.

Als wir gerade aus dem Hafen von Marstal gefahren sind, hatten wir 3-4 Schweinswale um uns herum.

Bei der Ankunft kurz von Marina Minde hatten wir auch zwei Scheinwale an unserer Seite.

Morgens früh, kurz nach der Abfahrt in Marstal

Kurz vor dem Ziel frischte der Wind auf und die Sonne zeigte sich zum Abschluß

versöhnlich für einen kurzen Moment.

Marina Minde

Da waren wir zurück.

Trotz des sehr wechselhaften Wetters hatten wir einen schönen Törn rund Fyn und eine sehr schöne Zeit auf dem Wasser.

Als wir Sonntag Abend Richtung Heimat mussten, fiel mir der Abschied sehr schwer.

Ich hätte noch eine längere Zeit auf dem

Boot/Wasser verbringen können.

Wir sind dann mal fertig

Unseren Urlaub haben wir dafür nutzen können, alle Frühjahrsarbeiten schon im Herbst erledigen zu können.

Fertig poliert mit Unterwasseranstrich.

Die milden Temparaturen haben dazu eingeladen, schon jetzt alles zu erledigen.

Im Frühjahr ist es oft ein abwägen, ob die Temperaturen für das Antifouling schon stimmen und außerdem soll es möglichst früh aus der Halle ins Wasser gehen. Das Verlegen an die Ostsee zu unserem neuen Sommerliegeplatz steht dann rechtzeitig an.

Langweile kommt aber nicht auf, es sind noch ein paar andere Dinge zu erledigen und der Wunschzettel für den Weihnachtsmann ist lang und wird länger. Vielleicht bringt er ein paar Dinge die dann auch verbaut werden sollen 🙂

Es ist ein gutes Gefühl, wenn das Boot den Winter über in einer Halle steht. Geschützt vom Wetter ist es in diesem Jahr entspannter. Im letzten Winter immer wieder nach Harburg zu fahren und nachzuschauen ob alles ok. ist.

Außerdem macht es auch Spaß um die Ecke zu fahren und zu schauen was das Boot macht und ein Bier darauf zu trinken 😀.

Ausflug um die Ecke

Ein Wochenende etwas in die Länge gezogen in dem wir von Freitag auf Samstag um die Ecke nach Wewelsfleth gesegelt sind.

Glückstadt an der Pier 🙂

Zufahrt zur Stör, Anmeldung über Funk für die Durchfahrt
Die „PEKING“ kurz vor der Fertigstellung
Karte: nv charts

Das war der Weg zurück am Samstag nach Glückstadt. Leider ohne Segel da nur ein Hauch von Wind war, für eine „X“ gegen die Tide leider zu wenig. Vorhergesagt waren für den Nachmittag Unwetter, deshalb rechtzeitig abgelegt und los. Aus dem vorhergesagten Unwetter wurde ein kleiner Durchzug einer Böenfront und anschl. ein kurzer heftiger Regenschauer. Egal, dass Beste daraus gemacht. „Der Weg ist das Ziel 😉 “

Funkerät eingebaut

ICOM IC-M330

Oft umstritten im Freizeitbereich in Handy Zeiten aber für mich nach wie vor wichtig auf einem Segelboot.

Die Mobilfunk Abdeckung vom Land ist auf See schnell verloren und dann wenn man Hilfe benötigt ? Selbst auf der Elbe mit dem Fährverkehr Glückstadt-Wischhafen hat das Funkgerät bereits seinen Dienst getan. Weiter wäre da der Austausch mit der Schleuse vom NOK, oder die Anmeldung für die Durchfahrt eines Speerwerks. Es gbit viele weitere Gründe die für ein Funkgerät sprechen.

ATIS hat das Funkgerät auch mit einer zugeteilten Rufnummer, die hier oben auf der Elbe keinen großen Sinn macht. Über einen Anruf oder eine Nachricht in Form eines Briefumschlags auf dem Display würde ich mich freuen 🙂