Kategorie: Urlaub

Wie die Zeit rennt

neXt level in der Flensburger Förde

Owe, gerade war doch erst Mai als das Boot am 30.Mai nach Marina Minde überführt wurde.

Heute ist Montag, der 16. August und wir sitzen während unseres Sommerurlaubs in Marstal fest und draußen bläst der Wind mit

6 – 7 Windstärken.

Als Sommerurlaub kann man das in diesem Jahr nicht bezeichnen.

Ein sehr durchwachsenes Wetter mit viel Wind, Regen und jetzt der 3. Sturm der kommt.

Bis auf einen Tag, hatte ich kurze Hosen an, es ist Sommer lt. Kalender 🙂

Auf unserer Reise Rund Fyn haben wir Ole in Nyborg besucht.

Ole schaut regelmäßig auf die Internet Seite, leider ohne Erfolg da ich hier sehr lange nichts mehr geschrieben habe.

Heute kann ich die Zeit dafür nutzen, um über die bisherige Saison zu schreiben.

Der Plan war nach dem das Boot in Marina Minde war, an jedem guten Wochenende dorthin zu fahren.

Das war der Plan, aber Pläne sind dazu da um sie über den Haufen zu werfen und etwas anderes zu machen.

Wir sind bis jetzt an jedem Wochendende dort gewesen 🙂

Wenn das Wetter mal nicht so gut war, sei es zu viel Wind haben wir die Zeit genutzt um einen Ausflug an Land zu unternehmen oder am Boot etwas zu puzzeln.

Wir haben in der kurzen Zeit bereits ein paar sehr nette Segler dort kennengelernt und auch alte Bekannte wieder getroffen.

Jedes Wochenende ist dort wie ein Kurzurlaub.

Am 26. Juli begann unser Sommerurlaub für ganze vier Wochen.

Gleich einen Tag nach Ankuft wurde abgelegt ohne ein Ziel vor den Augen zu haben.

Wir wollten je nach Wind in die Dänische Südsee.

Auf unseren ersten Törn nach Söby, die ganze Zeit gegen den Wind und schon in Reichweite des Leuchtturms haben wir einen Segler entdeckt, der mit winkenden Armen auf dem Vorschiff stand und um Hilfe gewunken hat.

Skjoldnaesvej – Leuchtturm auf Aero

Der Motor war ausgefallen, also haben wir eine Leine rüber gegeben und das Segelboot in den Hafen von Söby gezogen. Der Hafen platzte aus allen Nähten und da wir bereits spät dran waren, gab es keine Möglichkeit einen freien Platz in einer Box zu bekommen.

Nach 38 Seemeilen waren wir froh, im Päckchen fest machen zu können.

Am nächsten Morgen konnten wir das Boot auf einen freien Platz verholen.

Dort war dann schon der 1. Sturm für Mitte der Woche angesagt.

Es gab zwei Möglichkeiten, erstmal weiter zu fahren oder mit einem Zwischenstopp in Höruphav dann zurück nach Marina Minde.

Wir enschieden uns für Höruphav und starteten am nächsten Samstag unsere Tour neu.

Höruphav

Neuer Start am Samstag von Marina Minde nach Sonderburg in den Hafen Verdens Ende.

Ein kleiner Segelverein, nördlich der Brücke von Sonderburg im Als Sund.

Sonderburg

Nach einer Übernachtung sind wir den Als Sund hoch in Richtung Dyvig.

Da es nur 11 Seemeilen waren und wir früh aufgestanden sind, waren wir rechtzeitig dort um einen freien Liegeplatz zu bekommen.

Man merkt es der Zeit an, dass die Ferien in Dänemark und in Norddeutschland zu Ende sind, es wird einfacher einen

freien Liegeplatz zu bekommen.

Dyvig

Nach einer Übernachtung sind wir in Richtung Assens gestartet.

Wir wollten den nächsten Hafen nutzen um Lebensmittel und Getränke zu bunkern.

Nach anfänglichen Regen und 21 Seemeilen haben wir in Assens festmachen können, incl. Sommer, hurra.

Nach zwei Hafentagen ging es 18 Seemeilen weiter Richtung Norden.

Wir wollten unsprüglich nach Fredericia, sind dann etwas weiter den kleinen Belt hoch und haben in Skærbæk angelegt.

Ein gemütlicher kleiner Vereinshafen und sehr schön gelegen.

Da der 2. Sturm oder eher der Durchzug einer kleinen aber feinen Tiefdruck Front angesagt war, entschieden wir uns

für zwei Tage dort zu bleiben.

Von Skaerbaek ging es dann 19 Seemeilen nach Bogense.

Auf Bogense haben wir uns sehr gefreut.

Wir haben uns dort auf der Suche nach einer „X“ eine X-99 angesehen und standen kurz davor, diese zu kaufen.

Bogense ist einer kleiner schöner Ort um ein paar Tage zu bleiben.

Wir sind für drei Nächte dort geblieben, leider hat das Wetter die Freude etwas getrübt.

Unser weitester Sprung stand an, von Bogense nach, ne nicht Kerteminde wie geplant sondern nach Nyborg, 56 Seemeilen.

Auf dem Weg nach Nyborg, unser nördlichster Punkt auf unserer Reise.
Skipper

Vor Kerteminde war die große Storebælt Brücke über den Großen Belt zu sehen, auf dem Foto näher dran zu sehen.

Ein tolles Ereignis dieser Brücke Nahe zu kommen, bisher sind wir nur mit dem Auto darüber gefahren, heute mal unter durch 🙂

Großer Belt – Store Bælt Brücke

Nachdem der Wind zu gut stand, war er dann aufeinmal weg. Vor der Brücke kam er wieder und kaum sind wir unter der Brücke durch hat jemand den Schalter angestellt.

Gute 16 bis 18 Knoten standen auf der Logge ( 4-5 Bft.) und wie schon so oft in unserem Urlaub, genau von vorn. Da wir fast

12 Stunden unterwegs waren, haben wir die Segel eingeholt und sind unter Motor in den Hafen von Nyborg eingeglaufen.

Ich mag es gar nicht, nur weil der Wind von vorn kommt den Motor anzumachen,

hier haben wir nach dem langen Tag eine Ausnahme gemacht.

Um 21:40 angekommen war erstmal Feierabend. Ole aus der Koje noch kurz eine Mail geschrieben das wir in Nyborg sind und dann Gute Nacht.

Am nächsten Morgen bei meinem Kaffee und Sonne im Cockpit, klopfe es am Schiff. Eine Klingel haben wir nicht 🙂

Ole stand da und wir haben uns sehr gefreut uns wieder zu sehen.

Ein tolle Bekanntschaft, unseren Verkäufer wieder zu Treffen und sich viel zu erzählen zu haben.

Ole erzählte uns, dass er mit einem Bekannten ein kleines Motorboot hat und das Boot „SVAMPEBOB“ heißt.

Auf deutsch „SpongeBob“ Der Name ist auf der Überführung unseres Bootes von Nyborg nach Kiel entstanden.

Ole erzählte uns, dass er mit seinen Freunden auf der Fahrt viel Spaß hatte und einer seiner Freunde auf ein mal SVAMPEBOB zu ihm sagte. Diesen Namen hat sie für das kleine Motorboot übernommen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Marina Minde !

Svampebob

Von Nyborg sollte es zur Abwechselung einen kurzen Törn geben. 15 Seemeilen von Nyborg nach Lohals auf Langeland.

Und die wurden auch eingehalten.

Noch nie davon gehört außer auf der Seekarte davon gelesen zu haben.

Die Hafeneinfahrt musste ich bei der Ansteuerung etwas suchen um sie zu finden,

eine kleine enge Einfahrt.

Ein tolles kleines Dörfchen, wie sich herausstellte mit Ferienhäusern und etwas Tourismus,

aber trotzdem sehr angenehm.

Der Hammer dort ist die Bäckerei. So etwas leckeres haben wir bisher noch nie gegessen.

Der Apfelkuchen und die Rumkugel,

einfach sau lacker !

Einfahrt zum Fischereihafen

Es war der 3. Sturm angesagt. Ziel sollte Rudköbing sein. Wir sind morgens um 6 Uhr losgesegelt um rechtzeitig vor dem ersten Wind in den kommenden vier Tagen anzukommen.

Kurz nach 6 Uhr am Morgen

In Rudköbing angekommen waren wir in der Zeit so gut das wir uns dazu entschieden haben nach Marstal weiter zu segeln.

Hier angekommen sitzen wir nun bei z.Zt. 28 Knoten (7 Bft) und warten auf unser Wetter-Fenster um nach Marina Minde zurück zu kommen.

Heute ist Montag, das früheste wird Donnerstag sein, für uns eher der Freitag.

Es gab gestern ein Wetter Fenster um zurück nach Minde zu kommen, was wir allerdings erst zu spät realisiert haben.

Vielleicht aber auch besser, da es am Abend stürmisch wurde und extrem gewittert hat.

Vorsorglich habe ich einen 2. Festmacher in Luv bei 30 Knoten ausgebracht. Der vorhandene Festmacher den wir für unterwegs haben ist älter und lässt uns besser schlafen.

Nun waren wir eine Woche in Marstal und die Zeit ist wie im Fluge vergangen.

Einen Tag sind wir mit der Fähre von Marstal nach Rudköbing gefahren. Das tolle auf Aero ist, dass der

Bus und die Fähren kostenlos sind.

Am Freitag war es dann soweit, wie schon so oft in diesem Urlaub kam der Wind von gegen an, also mussten wir die gesamte Strecke zurück kreuzen. Für eine kurze Zeit hatten wir halben Wind, aber nur für kurze Zeit.

Am Ende waren wir 12 Stunden unterwegs und hatten 52 Seemeilen auf der Logge.

Als wir gerade aus dem Hafen von Marstal gefahren sind, hatten wir 3-4 Schweinswale um uns herum.

Bei der Ankunft kurz von Marina Minde hatten wir auch zwei Scheinwale an unserer Seite.

Morgens früh, kurz nach der Abfahrt in Marstal

Kurz vor dem Ziel frischte der Wind auf und die Sonne zeigte sich zum Abschluß

versöhnlich für einen kurzen Moment.

Marina Minde

Da waren wir zurück.

Trotz des sehr wechselhaften Wetters hatten wir einen schönen Törn rund Fyn und eine sehr schöne Zeit auf dem Wasser.

Als wir Sonntag Abend Richtung Heimat mussten, fiel mir der Abschied sehr schwer.

Ich hätte noch eine längere Zeit auf dem

Boot/Wasser verbringen können.

Wir sind dann mal fertig

Unseren Urlaub haben wir dafür nutzen können, alle Frühjahrsarbeiten schon im Herbst erledigen zu können.

Fertig poliert mit Unterwasseranstrich.

Die milden Temparaturen haben dazu eingeladen, schon jetzt alles zu erledigen.

Im Frühjahr ist es oft ein abwägen, ob die Temperaturen für das Antifouling schon stimmen und außerdem soll es möglichst früh aus der Halle ins Wasser gehen. Das Verlegen an die Ostsee zu unserem neuen Sommerliegeplatz steht dann rechtzeitig an.

Langweile kommt aber nicht auf, es sind noch ein paar andere Dinge zu erledigen und der Wunschzettel für den Weihnachtsmann ist lang und wird länger. Vielleicht bringt er ein paar Dinge die dann auch verbaut werden sollen 🙂

Es ist ein gutes Gefühl, wenn das Boot den Winter über in einer Halle steht. Geschützt vom Wetter ist es in diesem Jahr entspannter. Im letzten Winter immer wieder nach Harburg zu fahren und nachzuschauen ob alles ok. ist.

Außerdem macht es auch Spaß um die Ecke zu fahren und zu schauen was das Boot macht und ein Bier darauf zu trinken 😀.

Sommertörn

Seetagebuch:

1. Tag Samstag
Glückstadt – Brunsbüttel
gesegelt 15,6 nm – Zeit 3:32 Std.
Durchschnitt 4,4 kn – Max. 8,2 sm
Wind: 13 Knoten / 19 Knoten
Der Sonntag war der eigentliche geplante Tag zum Losfahren, da aber für Sonntag viel Wind und Regen vorausgesagt war, sind wir bereits Samstag Abend mit ablaufender Tide Richtung Brunsbüttel gestartet.
Zur Einstimmung nach Brunsbüttel war das schon gut, mit bis zu 16 Knoten Wind.
Nach ca. 45 Min. Wartezeit vor der Schleuse konnten wir schleusen und sind dann in den Hafen um dort fest zu machen. Wir haben in einem Päckchen neben Vereinskameraden festgemacht, die am nächsten Morgen um halb acht Richtung Glückstadt ablegen wollten.

Brunsbüttel bei Nacht, durch den regen Schiffahrtsverkehr ist dort immer etwas los

2. Tag Sonntag
Brunsbüttel- Rendsburg NOK
Motor 36 nm – Zeit 7:05 Std.
Um halb acht ging es dann auch los in Richtung Rendsburg. Kurz nach dem Ablegen ging der versprochene Regen los, als hätte der Himmel alle Pforten geöffnet. Nach ca. 1,5 Stunden hatte das Wetter alles ausgegossen, was da oben vorhanden war.

Regen was das Zeug hält

3. Tag Montag
Rendsburg – Laboe
19 nm Motor
3 nm Segelzeit auf der Kieler Förde nach dem NOK bis nach Laboe.
Zeit 5:00 Stunden gesamt.
Im Kanal haben uns viele überholt, an der Schleuse Holtenau warteten alle, als wenn sie auf uns gewartet haben um mit uns ausschleusen zu können. 🙂

Ankunft Kieler Förde in Richtung Laboe

4. Tag Dienstag
Laboe Hafentag, ordentlich Wind.
Für den Anfang zu viel Wind für uns um nach Marstal abzulegen
Mit der Fähre sind wir nach Kiel um einen Ausflug zu unternehmen.

5. Tag Mittwoch
Laboe Hafentag, erneut viel Wind.

6. Tag Donnerstag
Laboe Hafentag, wieder viel Wind.
Wir haben Wäsche gewaschen und alles vorbereitet für die Abfahrt am nächsten Tag.

Kartenarbeit

7. Tag Freitag
Laboe – Marstal
Gesegelt 31,8 nm – Zeit 9:03 Std.
Durchschnitt 3,5 kn – Max. 6,9 Knoten
Schweinswal gesehen.
Was für ein Wetter, perfekter Wind und Temperaturen, die sich dann den ganzen Urlaub durchzogen, SOMMER, ole ole !!!
Wir sind von 6 Stunden Segelzeit ausgegangen, zwischenzeitlich hat der Wind eine Pause eingelegt, was die lange Fahrtzeit verursachte.

Kiel Leutturm


Entschädigt wenn man das so sagen kann, wurden wir mit dem Auftauchen und den Geräuschen eines Tümmlers direkt neben dem Boot. Das allein war ein nie zu vergessendes Geräusch.

Einfach klasse⛵


Die Weite – übers Meer zu fahren und zu schauen ist einfach unbeschreiblich schön.

Die Weite


In Marstal angekommen und nach Ausschau eines freien Liegeplatzes stand direkt am Kopf eines Stegs jemand der uns zurief „hier ist noch ein Platz frei“.
Wie krass ist das denn, da wir eh spät dran waren dachten wir schon, dass es schwierig sein wird einen Liegeplatz zu bekommen.
Freundlicherweise hat der gute Mann uns am Steg angenommen, es wurden ein paar Sätze ausgetauscht und weg war er wieder. Nochmals vielen Dank an den Segler aus „Wedel“.

Marstal im Hafen 🇩🇰


Wir hatten nach der langen Fahrzeit schon gedacht nur schwer einen Liegeplatz zu bekommen, aber so einfach, damit hatten wir nun gar nicht gerechnet.

8. Tag Samstag
Hafentag-Marstal
Mit der Erkundung von Marstal und dem Besuch des Schifffahrtsmuseums.
Bei der Gelegenheit habe ich beim örtlichen Ausrüster ein Fall gekauft um mir eine Cunningham fürs Großsegel einzubinden. Es gibt immer etwas zu kaufen und zu basteln 🙂

Marstal
Marstal Strand

9. Tag Sonntag
Marstal – Söby
Gesegelt 31,2 sm – Zeit 8:28 Std.
Durchschnitt 3,7 – Max. 8 Knoten
Anfangs 18 Knoten dann weniger bis auf 0 Knoten
ca. 2 Stunden unter Motor
Es war so geplant, nicht innen um die Insel zu Segeln, sondern außen um die Insel nach Avernakö. Anfangs lief es gut mit bis zu 17 Knoten am Wind. Aber nach und nach ließ der Wind nach, so daß am Ende nur noch 2-3 Knoten übrig blieben, hmmm. Hätte man das am Anfang nicht so aufteilen können das der Wind gleichmäßig bleibt, ich meine ja nur…..

Kurz vor der Flaute


Planänderung und ab nach Söby. Wie sollte es auch hier wieder sein, es standen zwei Frauen am Steg und empfingen uns zum Festmachen. Klasse, haben oft gelesen, dass die Hilfe oft bemängelt wurde, bis jetzt stellte sich raus, bei uns nicht. Wie sich herausstellte war dies ein kleiner gemütlicher Hafen. So gemütlich das wir im Nachhinein noch gedacht haben, warum sind wir nicht noch einen Tag länger geblieben.

Hafeneinfahrt von Söby

10. Tag Montag
Hafentag Söby
Schönstes Wetter um den Ort und die Umgebung zu erkunden.
Es war so warm das ich keine Lust hatte 5 KM zu laufen um zu dem Leuchtturm zu kommen. Vom Wasser aus sieht er besonders toll aus. Gebaut 1881, als Andenken haben wir später ein gemaltes Bild im Rahmen gekauft 🙂

Hafen von Söby
Weg zum Strand

Tag Dienstag
Söby – Maasholm
Gesegelt 26,4 sm – Zeit 6:27 Std.
Durchschnitt 4,1 – Max. 8,5 Knoten
Schweinswal gesehen

Etwas weit weg, aber immerhin 🐬


1x gerefft, vorsorglich da am Horizont eine schwarze dunkle Front aufzog, da aber der Regen und der Wind ausblieb, haben wir wieder ausgerefft.
Aufgrund der Windverhältnisse haben wir einen Schlag nach Maasholm gemacht. Beim Ablegen waren wir noch offen mit dem Ziel und hatten die Möglichkeit nach Mommark, Sonderburg oder Höruphav zu Segeln. Sonderburg oder Höruphav wäre genau gegen an gewesen.

Tag Mittwoch
Hafentag Maasholm
Wind bis zu 23 Knoten in der Spitze.
Wir haben den Ort erkundet und wie oben erwähnt das Bild in einer Galerie gekauft.

Schöner Weg in einer Baumallee
Abendstimmung in Maasholm


Ein schöner gemütlicher Hafen wo wir uns vorstellten könnten, mal eine Saison das Boot liegen zu haben. Aber die Anfahrt ist dann doch leider etwas zu weit, schade.

Kochen ging hervorragend

Tag Donnerstag
Maasholm – Laboe
Gesegelt 24,2 sm – Zeit 7:30 Std.
Durchschnitt 3,2 – Max. 6,4 Knoten
Der Plan war nach Eckernförde zu Segeln. Der Plan wurde jedoch in der Eckernförder Bucht über Bord geworfen, da der Wind schlagartig nachließ.
Als wird endlich aus der Landabdeckung raus waren lief es mit einen kleinen Verholeschlag gut bis nach Laboe.

Ausfahrt aus der Schlei

Tag Freitag
Hafentag – Laboe

Tag Samstag
Laboe
Gesegelt 9,04 sm – Zeit 2:14 Std.
Durchschnitt 4.0 – Max 6,7 Knoten
Da wir einen festen Platz in der Marina hatten konnten wir ablegen, in der Kieler Förde Segeln und wieder am gewohnten Platz anlegen, herrlich.

Fast wie in der Südsee

Tag Sonntag
Abfahrt in den NOK – nach Rendsburg
23,6 sm – 5:21 Std.
Alles unter Motor 5:21 Min.
1,5 Stunden vor der Schleuse in Holtenau gewartet. Bis auf einen Frachter waren alles Freizeitboote in der Schleuse.
Rendsburg eignet sich als Zwischenstopp, dann ist die Durchfahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal nicht so lang, jedenfalls gefühlt.

Tag Montag
Weiterfahrt Rendsburg nach Glückstadt
Abfahrt 7:30 – Ankunft Schleuse Brunsbüttel 14:30
Motor 7 Stunden fahrt
ca. 30 Min. Wartezeit vor der Schleuse
49,3 sm – Zeit 9:24 Stunden
max. gesegelt 10 Knoten
1,5 Stunden von Brunsbüttel nach Glückstadt gesegelt
Ankunft 17:00 Uhr
Zum Abschluss wurden wir nochmal verwöhnt von Brunsbüttel nach Glückstadt.

Auf der Elbe angekommen kurzt vor dem Auffrischen des Windes


Der Wind frischte auf, so daß wir noch gute bis zu 16 Knoten Wind hatten.

Für unseren ersten Törn auf der Ostsee ist es perfekt gelaufen. Keine Manöver sind schief gelaufen, dass Boot zeigte für den ersten großen Auflug nach dem Kauf im letzten Jahr kein bösen Üerraschungen.
Das Leben auf dem Boot war für die ganze Zeit sehr entspannt. Kochen, abwaschen und alle anderen Dinge liefen klasse.
Zum Anfang haben wir uns viel den Kopf gestoßen oder viel gesucht, wo haben wir was verstaut, aber nach einer Eingewöhnungsphase lieft alles klasse.
Freuen wir uns auf das nächste Jahr !

Sommer in Schweden

Zugegeben, dass Foto könnte überall aufgenommen worden sein. Aber da kommt wieder die Überschrift ins Spiel.

Sonnenuntergang kurz vor Stockholm (Riset)

Ich habe ein paar Fotos auf Google über die Reisen die wir in diesem Jahr gemacht haben, eingestellt. Es sind dabei viele Ziele zusammen gekommen. Dieses Foto wurde am Meisten betrachtet. Es ist zwar etwas kitschig, aber es passte alles zusammen. Die Höhe der Sonne, die Farbe der Sonne mit dem roten Licht des Himmels und das Boot genau in der Mitte in der Spiegelung auf dem Wasser.

Hoffen wir mal, dass der Winter schnell vergeht und der Fühling schnell wieder kommt. Die X-302 liegt gut verpackt und wartet (so wie wir) wieder ausgepackt zu werden. Ich freue mich schon besonders auf das Auftakeln des Bootes im Frühling. Beim Abtakeln waren so viele kleine Dinge die ich hoffe im Frühling wieder zusammen zu bekommen. Das wird bestimmt ein Spaß werden mit viel Geduld, Ausdauer und Freude.

Winterbetrieb 🙁