Am letzten Wochenende sollte eine ordentliche Runde gesegelt ⛵️ werden. Nach der großen Vorfreude kann dann die Ernüchterung :

Wind, wo bist du ?

Wir konnten gerade mal in der Strömung unsere Position halten, es war nur ein Hauch von einem Luftzug zu spüren. Also wurde der Sonnenschein und auf dem Wasser sein zu können, genossen.

Nun aber war es an der Zeit, dass Boot ins Winterlager zu bringen. Geplant war Dienstag, ein Blick morgens auf dem Fenster sagte Eindeutig „NEIN“. Grau, dunkel und viel Wasser von oben machte uns einen Strich durch die Rechnung. Die Fahrt ins Winterlager sollte ein passender Abschluss werden, also heute dann eben nicht. Der Donnerstag versprach ein guter Tag zu werden laut Wettervorhersage, Sonnenschein und ein moderater Wind. Und tatsächlich, am Donnerstag schien die Sonne, zur großen Freude ist mein Sohn Elias mitgekommen, der spontan Lust dazu hatte das Boot mit nach Harburg zu bringen.

Das mit dem Sonnenschein passte, aber wo war der vorhergesagte Wind, wieder Fehlanzeige. Nach etwas Vortrieb entschlossen wir uns unter Motor weiter zu fahren, denn es lagen ca. 25 Seemeilen vor uns. Dann kam das große Erwachen, der Motor sprang nicht an. Treibend auf der Elbe mit dem Ziel, dass Boot ins Winterlager zu bringen verschwand unser Vorhaben vor unseren Augen. Da meine technischen Fähigkeiten was Motoren betrifft überschaubar sind wurden kurzerhand drei Telefonate geführt um nach Unterstützung zu suchen wo der Fehler liegen könnte, leider ohne Erfolg. Die Überlegung war jetzt, entweder zurück nach Glückstadt gegen Tide oder bis Wedel treiben zu lassen. Wahrscheinlich hätten wir es treibend bis kurz vor Wedel geschafft und wären dann wieder zurück nach Glückstadt getrieben ☺️. Ein letzter Versuch an den Kontakten der Batterie zu rütteln brachte wieder Leben auf das Schaltpanel. Also Motor an und los in Richtung Hamburg. Trotz der langen Fahrt unter Motor haben wir die diese dann doch noch genießen können. Aber zu Segeln ⛵️ ist einfach vieeeeeel schöner, ich könnte kein Motorboot Fahrer werden 😊.

Langsam kam der Hamburger Hafen in Sicht. Die Containerbrücken waren schon weit aus der Ferne zu sehen. Beim Annähern mit der untergehenden Sonne und den Wolken wurde uns ein farbenprächtiges Bild präsentiert.

Kurz nach der Köhlbrandbrücke war dann erstmal Schluss mit weiter fahren. Die Kattwykbrücke zum Harburger Hafen macht alle 2 Stunden auf, wir hatten etwas über eine Stunde Zeit zu warten, genau die Zeit die uns die Motorpanne kostete. Ein paar Vorbereitungen und die untergehende Sonne verschönerte uns die Wartetzeit.

Nachdem die Brücke um 20:00 Uhr hoch ging, konnten wir die letzten 20. Minuten Fahrt antreten. Die Fahrt durch den Harburger Hafen, natürlich wieder bei Dunkelheit wie schon so oft in der kurzen Zeit mit dem neuen Schiff klappe gut. Dort im Dunkeln angekommen und das Schiff festgemacht haben wir noch die Segel abgeschlagen, da es am Freitag regnen sollte und wir die Segel trocken verpackt haben wollten.

Da liegt nun das Schiff und wartet auf seinen Winterschlaf, und wir mit großer Vorfreude auf das kommende Jahr. Am kommenden Wochenende liegt noch das Kranen an. Mast legen, Boot auf den Winterlagerbock setzen und an seinen Platz bringen. Da wir noch keinen Hafentrailer haben, kommt das Boot in die Bootswerft „Peter Knief“. Dort werden wir ein Funkgerät einbauen lassen und den Motor einer Inspektion unterziehen lassen. Eine Werft, zu der ich volles Vertrauen habe und unser Boot in guten Händen weiss.

Das Funkgerät haben wir heute bei unserem örtlichen Bootsausrüster „Günter Klingbeil“ gekauft. Ein Bootsausrüster direkt vor Ort in Glückstadt. Hier bekommt man fast alles mit einer individuellen und kompetenten Beratung. Sollte es nicht verfügbar sein, wird es innerhalb von ein bis zwei Tagen besorgt 👍.

Mit Friesennerz und Feuerwehr besingen Wigald Boning und Roberto Di Gioia Glückstadt. Ob die Glücksgöttin dort wohnt, versuchen die beiden herauszufinden.

Wigald Boning

 

 

 

11. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Meine Moana ist verkauft · Kategorien: Allgemein, Elbe, Verkauf
Jetzt ist es passiert, meine Moana ist verkauft.
 
Weiteres folgt……
 
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Die Zeit vergeht und schon ist Juli.

Einen längeren Törn hat es zwar noch nicht gegeben, dafür aber fast jedes Wochenende hier auf der Elbe unterwegs. Das ist Urlaub vor der Haustür. Das tolle Wetter der vergangengen Wochen hat sein bestes dazu gegeben.

Ein paar Fotos von den letzten Wochen.

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Am 3. September ging es von Glückstadt rund Pagensand,
Bei etwas Nieselregen ging es von Glückstadt Elbaufwärts Richtung Hamburg.
Pünktlich Ankunft Pagensand kam die Sonne durch und die kleine Insel erstrahlte im Sonnenschein.
Total schön dort und hervorragend zum Ankern.
Beim nächsten Mal wird geankert.

Selbst bei Niedrigwasser und bei Nacht kann man um die Insel segeln. Der Wind war einfach perfekt, unter Segel die Insel umrundet.

Hallo zusammen,
 
letztes Wochenende ging es von Glückstadt nach Cuxhaven.
Jedoch nicht mit der Moana, sondern mit einem anderen Segelboot unter Motorfahrt..
Da ich bisher bei Nacht nur einmal gefahren bin, war es eine Herausforderung für mich.
Die Elbe hier oben Richtung Cuxhaven mit dem Schiffsverkehr war es eine Herausforderung für mich und so wollte ich
nach dem Auslaufen gleich an die Pinne.
Die ersten zwei Stunden waren mehr ein Kampf gegen die Strömung als ein voran kommen.
 

 
Nach 6,5 Stunden Fahrt sind wir im Hafen von Cuxhafen angekommen.Ankunft 2:30 Uhr 🙂
Die Fahrt bei Nacht war interessant, jedoch hatte ich es mir schwieriger vorgestellt.
Einfach von Tonne zu Tonne fahren.
 

Morgens kurz nach 6 Uhr

Morgens kurz nach 6 Uhr im Hafen von Cuxhaven

 
Die Rückfahrt wurde von Sonntag auf Samstag vorverlegt, da die Wettervorhersage für Sonntag mit Regen, Gewitter und Sturm  angesagt war.
 

 
Also ging es bei schönsten Wetter los, auf Höhe Brunsbüttel wurde es kurzzeitig ruppig.
Da ich das erste mal die Abbiegung aus dem Hauptwassser Richtung Glückstadt gefahren bin, war es zu Anfang unklar, da die Strecke nicht befeuert ist.
Ein Blick auf die Karte brachte Klarheit.
Das Wetter hat natürlich gehalten und erst am Sonntag Nachmittag hat es angefangen zu regnen.
Gewitter Fehlanzeige.
 
Eine kleine Tonne ist jedoch tückisch und man kann sie bestimmt treffen, wir aber nicht.
 
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Es hat viel Spass gemacht mit den beiden, ein tolles Wochenende.
Für mich war es eine Erfahrung bei Nacht zu fahren.
 
Schöner Törn!
 
Liebe Seglerinnen oder Segler,
 
ich suche jemanden der Lust hat, bei mir mitzusegeln.
Vorrangig an den Wochenenden auf der Elbe bei Glückstadt.
Wenn jemand Lust und Zeit zum Segeln hat, könnt ihr euch gern bei mir melden.
Schreib mir bei Interesse eine Mail oder ruft mich an.
Kontaktdaten sind hier auf der Homepage zu finden.
 
Ich freue mich, wenn sich jemand meldet.
 
Herzlche Grüße

Thorsten

 

Hafen

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Der 1. Ausflug von Glückstadt ging nach Stade.
Bei perferkten Wind Elbaufwärts Richtung Hamburg.
Nach der Steuerboardtonne 103 geht es in die Schwinge.
Die ersten zwei Brücken sind immer auf, die Straßenbrücke öffnet sich nach Ermessen des Brückenwärters.
 

 
 Die Fahrt durch die Schwinge ist idyllisch, kann aber nur bei Hochwasser erfolgen.
Stade ist eine schöne Stadt.
Die Altstadt mit ihren Häusern, Geschäften, Kneipen uns Restaurants sind klasse.
Das Kino direkt am Hafen lässt auch bei Regenwetter Abwechselung zu, den wir zum Glück nicht hatten..
 
Jederzeit immer wieder ein Törn wert.
 

 
Die Rückfahrt bei Sonnenschein und guten Wind war einfach perfekt.
 
Ein paar Fotos:

 
 

Impressionen (hier anklicken)

Einfach heerlich 🙂

Hafen Glückstadt und Umgebung.

Der 1. Törn bei Sonnenschein und warmen Wetter.

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Schleuse Glückstadt

 

Hafen

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