Auf der Suche nach einem neuen Segelboot kommt man viel rum. 

Die letzten Segelboote waren schneller gefunden, nicht so wie bei diesem Schiff. Es wachsen auch die Ansprüche, so weit man diese bei einem Schiff stellen kann das ca. 25 Jahre alt sein wird und je nach Ausstattung variiert. Dazu kommen noch teilweise überzogene Preise. Wer sich näher mit dem Kauf beschäftigt hat mit der Zeit einen geschulten Überblick über die Preise und den Zustand der Schiffe. Ich musste mit dem Verkauf meines Schiffes auch auf den Boden der Tatsachen zurück kommen was den Preis angeht. Vor ein paar Jahren sah das anders aus.

Ich kann nur jeden empfehlen der sich mit dem Kauf eines Schiffes beschäftigt, mögl. viele anzusehen um sich einen Überblick zu verschaffen. Wenn das Gefühl aber auch nach dem zweiten Schiff sagt, dass ist es, dann soll es so sein

Beim ersten Schiff war noch nicht klar wie viel wir umher reisen um Schiffe anzusehen und dazu viele schöne Orte zu sehen.

Die erste Fahrt ging im September 2018 nach Kiel 🇩🇪 um eine X-99 anzusehen. Ein sehr netter Kontakt, der noch bis heute geblieben ist.  

Die zweite Besichtigung war im Oktober 2018 in Holbaek 🇩🇰 , auch eine X-99. Das erste Mal ging es für mich über die Storebaelt Brücke, eine atemberaubende Brücke.

Storebaelt Brücke

Dann sollte es nach ein paar Wochen Ruhe (Winterzeit) und einem längeren Mail-Austausch im April 2019 an den Bodensee 🇩🇪 gehen. Die Verkäufer sind das Winterhalbjahr über im Ausland und es sollte nach der Rückkehr zurück nach Deutschland zur Besichtigung gehen. Also wurden Bahnfahrkarten und eine Unterkunft gebucht. Zwei Tage vor Abfahrt wurde der Termin abgesagt, da aus der Familie jemand gefunden wurde der das Boot übernimmt, na toll. Das hörte sich alles gut und vertrauensvoll an.  

Zuerst wollten wir trotz Absage fahren um die gebuchte Fahrkarte und das Zimmer zu nutzen, aber die Enttäuschung und Freude auf dem Bodensee war gleich null , also wurde der Plan über dem Haufen geworfen. Dafür ging es kurzentschlossen für zwei Tage nach Göteburg 🇸🇪. Also wurde kurzerhand eine Fähre und ein Hotel gebucht und los ging es. Ich mag diese Dinge, alles vom Sofa übers Handy und mitlerweile ipad zu buchen. Es wurde noch schnell geschaut, ob sich nicht zufällig noch ein Boot in Göteburg versteckt. Ahh, da war eine X-332 in Fiskebaek zum Verkauf. Obwohl das Boot nicht auf der Liste steht, haben wir es uns bei der Gelegenheit gleich angesehen. Übrigens, da ich das erste Mal in Schweden war bin ich von den Schären absolut begeistert und ein Fan davon geworden. Irgendwann geht es mit dem Schiff dorthin 🙂

Einfahrt nach Göteburg

Dann tauchte im April 2019 eine X-302 auf. Ein schönes neueres Schiff und das in Deutschland 🇩🇪.  Auf nach Laboe um das Schiff anzusehen. (Leider kein Foto, da es geregnet hat 🙂 . 

Nach einer kurzen Pause ging es im Mai 2019 nach Ishoj 🇩🇰 eine X-312 anzusehen. Bei der Gelegenheit ging es ein 2. Mal nach letzten Herbst nochmal nach Kopenhagen. Eine sehr schöne Stadt die unbedingt anzusehen ist. Was ich besonders toll in Skadinavien finde, dass alles mit Apple Pay oder direkt mit Kreditkarte bezahlt werden kann. Sogar der Kaffee oder das Brötchen, etwas was in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt.

Kopenhagen

Nun ging es Schlag auf Schlag innerhalb eines Monats nach Kreuzlingen 🇨🇭. An einem Freitag Abend mit der Bahn über Nacht nach Konstanz, um dann weiter nach Kreuzlingen, eine X-312 anzusehen. Auf der Schweizer Seite des Bodensees. Am gleichen Abend zurück mit dem Zug über Nacht nach Hamburg.

Konstanz

Der Tag in Konstanz am Bodensee war ein schöner Ausgleich für die bevorstehende nächtliche Rückfahrt. Ich habe keine Probleme mit Klimaanlagen, aber es war sau kalt in der Nacht in dem Zug. Zur Info, für 56 Euro mit der BahnCard 25 hin und zurück. Alles an einem Wochenende.      

Um die Entfernungen wieder kürzer zu halten ging es auch im Mai 2019 nach Makkum 🇾🇪 eine X-99 ansehen. Auf der Rückfahrt ging es durch Sneek. Eine schnuckelige kleine Stadt mit Grachten und reichlich Käseangebot. 

Sneek – Käsegeschäft

Eine Woche später dann nach Bogense 🇩🇰. Ein toller gemütlicher Hafen der es uns angetan hat und wo wir bestimmt eines Tages wieder hinfahren, aber auf dem Wasserweg.

Bogensee

Eine Woche später nochmal nach Bogense um einen zweiten Blick zu werfen. Das Boot hat es uns angetan, leider war eine Sache die uns nicht gefallen hat.

Mitte Juli ging es am Sonntag Abend mit der Bahn an den Bodensee 🇩🇪 eine X-99 ansehen. Aber dieses Mal mit einer Übernachtung und die Rückfahrt tagsüber. Die Nachtfahrten sind schon etwas anstrengend. Der Bodensee ist einfach schön.

Bodensee, mit der Schweiz im Hintergrund

Es ist vollbracht

Eine letzte Fahrt im August nach Nyborg 🇩🇰




Liebe Moana Freunde,

wie bereits geschrieben liegt das Boot im Winterschlaf. Auf der einen Seite schade aber auf der anderen Seite gibt es Zeit für andere Dinge, wie z.B. jetzt das Fotografieren.
 
Als ich das Boot aus dem Wasser geholt habe, hat es an dem Tag geschüttet ohne Ende. Bei der neuen Halle angekommen war es eh egal, wie naß es noch wird.
Zwischen den Schauern hat es eh noch geregnet 🙂 .
Also habe ich kurzerhand den Rumpf komplett sauber gemacht und das Unterwassrschiff bereits mit einem Vlies leicht angeschliffen. So ist der Dreck runtergekommen und wenn ich alles richtig gemacht habe, braucht das Unterwasserschiff im Frühjahr nicht mehr angeschliffen zu werden 🙂 .
 
Die Mitgliedschaft im Fischereiverein Verein habe ich gekündigt, da ich im Sommer oft beim Segelverein Glückstadt (SVG) verbracht habe. Allein durch die Mittwochsregatten und ein paar anderer Dinge, habe ich den Kontakt jetzt dorthin gefunden. Bedanken möchte ich mich für die Zeit im Fischerei Verein.
 
Neben der „Moana“ liegt jetzt noch ein Segelboot Namens „Kleinder Donner“ .
Das Boot liegt im Sommer auch im SVG und so können wir im Frühjahr zusammen die Boote in der Halle klar machen.
Ein paar Runden sind wir abwechselnd im Sommer bereits zusammen gesegelt.
 
Ich freue mich wenn ihr hier vorbei schaut auch wenn das Segeln für diese Saison jetzt vorbei ist.
Es werden meine neuesten Fotos hier gezeigt. Vielleicht baue ich das Thema „Foto“ hier auf der Homepage noch etwas aus. Der Winter kann lang werden..
 
Herzliche Grüße
Thorsten 
 

Die Zeit vergeht und schon ist Juli.

Einen längeren Törn hat es zwar noch nicht gegeben, dafür aber fast jedes Wochenende hier auf der Elbe unterwegs. Das ist Urlaub vor der Haustür. Das tolle Wetter der vergangengen Wochen hat sein bestes dazu gegeben.

Ein paar Fotos von den letzten Wochen.

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Hallo zusammen,

der Anfang ist gemacht, dass Antifouling ist drauf.

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Jetzt muss noch poliert werden und ein paar andere kleinere Dinge sollen erledigt werden und dann kann es los gehen.
Da bei mir Dalben am Liegeplatz sind, bin ich unabhängig und kann jederzeit ins Wasser gehen. 
Ich denke ab Mitte April ist ein guter Zeitpunkt.
 
 

 

 

 

 

Ich habe mir denTörnführer „Nordseeküste“ gekauft, sehr informativ für mein Revier.

2017-03-11 21.34.24 Viele nützliche Tips, gerade wenn das Revier Richtung Nordsee unbekannt ist.
Aber das ist ja auch der Sinn des Buches 🙂
Ein total interessantes Revier ab Brunsbüttel Richtung Cuxhafen und Helgoland mit den 
nordfriesischen Inseln.
Ab Brunsbüttel ändert sich das Revier, was wir im letzten Jahr gemerkt haben.
Es kann ruppiger und ungemütlich werden, obwohl man sich auf der Elbe befindet.
Es hat schon etwas von der offenen See.
 
 
 
 
 
 
 
 
In der Winterpause habe ich viel gelesen, ein zu empfehlendes Buch ist „Um die Welt mit einem Lächeln“
Was ich toll an dem Buch fand, der Autor schreibt mit viel Witz auch über sich und das macht das Buch so sympatisch.
 
Freuen wir uns gemeinsam auf die Saison 2017 !
 
 
 
 
 

 

 

Hallo zusammen,
 
letztes Wochenende ging es von Glückstadt nach Cuxhaven.
Jedoch nicht mit der Moana, sondern mit einem anderen Segelboot unter Motorfahrt..
Da ich bisher bei Nacht nur einmal gefahren bin, war es eine Herausforderung für mich.
Die Elbe hier oben Richtung Cuxhaven mit dem Schiffsverkehr war es eine Herausforderung für mich und so wollte ich
nach dem Auslaufen gleich an die Pinne.
Die ersten zwei Stunden waren mehr ein Kampf gegen die Strömung als ein voran kommen.
 

 
Nach 6,5 Stunden Fahrt sind wir im Hafen von Cuxhafen angekommen.Ankunft 2:30 Uhr 🙂
Die Fahrt bei Nacht war interessant, jedoch hatte ich es mir schwieriger vorgestellt.
Einfach von Tonne zu Tonne fahren.
 

Morgens kurz nach 6 Uhr

Morgens kurz nach 6 Uhr im Hafen von Cuxhaven

 
Die Rückfahrt wurde von Sonntag auf Samstag vorverlegt, da die Wettervorhersage für Sonntag mit Regen, Gewitter und Sturm  angesagt war.
 

 
Also ging es bei schönsten Wetter los, auf Höhe Brunsbüttel wurde es kurzzeitig ruppig.
Da ich das erste mal die Abbiegung aus dem Hauptwassser Richtung Glückstadt gefahren bin, war es zu Anfang unklar, da die Strecke nicht befeuert ist.
Ein Blick auf die Karte brachte Klarheit.
Das Wetter hat natürlich gehalten und erst am Sonntag Nachmittag hat es angefangen zu regnen.
Gewitter Fehlanzeige.
 
Eine kleine Tonne ist jedoch tückisch und man kann sie bestimmt treffen, wir aber nicht.
 
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Es hat viel Spass gemacht mit den beiden, ein tolles Wochenende.
Für mich war es eine Erfahrung bei Nacht zu fahren.
 
Schöner Törn!
 
Der 1. Ausflug von Glückstadt ging nach Stade.
Bei perferkten Wind Elbaufwärts Richtung Hamburg.
Nach der Steuerboardtonne 103 geht es in die Schwinge.
Die ersten zwei Brücken sind immer auf, die Straßenbrücke öffnet sich nach Ermessen des Brückenwärters.
 

 
 Die Fahrt durch die Schwinge ist idyllisch, kann aber nur bei Hochwasser erfolgen.
Stade ist eine schöne Stadt.
Die Altstadt mit ihren Häusern, Geschäften, Kneipen uns Restaurants sind klasse.
Das Kino direkt am Hafen lässt auch bei Regenwetter Abwechselung zu, den wir zum Glück nicht hatten..
 
Jederzeit immer wieder ein Törn wert.
 

 
Die Rückfahrt bei Sonnenschein und guten Wind war einfach perfekt.
 
Ein paar Fotos:

 
 

Impressionen (hier anklicken)

Einfach heerlich 🙂

Hafen Glückstadt und Umgebung.

Der 1. Törn bei Sonnenschein und warmen Wetter.

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Schleuse Glückstadt

 

Hafen

Hafen

 

 

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