Winterlager
Fertig zum Wassern

Da freut man sich den ganzen Winter darauf, dass neue Schiff ins Wasser bringen zu können und das es endlich los gehen kann. Das Schiff für ein paar Tage im Herbst nutzen können und nun das.

Das ganze Leben ist runtergebremst, nichts oder nur wenig geht noch. Das Virus hat uns im Griff. Es ist wie in einem Hollywood Film, leider nur real. Anfangs dachten wir das ist in China, weit weit weg und trift uns nicht. Tja weit gefehlt und wie es uns getroffen hat. Keiner hätte in solch einem Ausmaß damit gerechnet. Jetzt heißt es, zuhause bleiben und hoffen, dass sich die Infektion verlangsamt.

Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch froh sein mit dem Verlauf bei uns in Deutschland. Leider sieht es in anderen Ländern viel, viel schlimmer aus und die Gedanken sind bei denen, die bereits verstorben, im Krankenhaus liegen und die vielen Menschen die sich für uns einsetzten. Vielen Dank für den Einsatz !

Hoffen wir, dass wir gesund bleiben und das der nächste Bericht hier auf dem Blog wieder etwas mit Segeln zu tun hat.

Bleibt gesund !

Für die Messe in Düsseldorf gab es in diesem Jahr einen festen Fahrplan. Ganz oben auf dem Einkaufszettel stand der Hafentrailer, gefolgt von einem Update für die Seekarte für den Karten Plotter sowie Informationen über Antifouling, Politur und anderes.


05:24 Uhr morgens ab Glückstadt mit der Bahn ist für mich früh, aber auf die Zugfahrt freue ich mich. Anders als beim Autofahren kann ich aus dem Fenster schauen, etwas lesen oder Musik hören, wobei ich gern mit dem Auto fahre. Für einen Tag hin und Abends wieder zurück ist es eine gute Alternative mit der Bahn und in Zeiten der Klimadiskussion obendrauf noch etwas positives. Noch etwas positives zu der Deutschen Bahn, die war an diesem Tag hin und zurück pünktlich!

Auf der Messe angekommen ging es gleich zu dem ersten Stand für den Hafentrailer. Wir bekundeten unser Interesse dadurch, dass wir ein Angebot vorliegen haben und noch ein paar Fragen hätten. Auf unsere erste Frage, ob es etwas besonderes zu dem Trailer zu sagen gäbe sagte der Verkäufer „Was soll ich ihnen dazu sagen?“ lange Pause, neuer Versuch mit einer neuen Frage. Diese wurde kurz und knackig beantwortet und wieder eine lange Pause. Irgendwie wollte der gute Mann uns auf dem Stand nichts verkaufen, jedenfalls hatte es den Anschein. Wir haben daraufhin unsere Unterlagen eingepackt und sind weiter, zum nächsten Anbieter.
Hier sah alles schon anders aus. Wir berichteten von unserem vorliegenden Angebot, worauf der Firmeninhaber seine Unterlagen mit der e-Mail an uns hervorholte, den Fernseher mit dem Modell des Hafentrailers anschaltete und los ging es. Nach dem Auftreten konnten wir nur dort bestellen und haben ein gutes Gefühl, dort gut aufgehoben zu sein.

Wellerreiten in einem Wasserbecken, wirklich cool.


Weiter die Liste abzuarbeiten ging es zu dem Kartenplotter Stand. Das vorhandene Gerät ist veraltet und so nicht mehr Up to Date. Trotz des veraltenden Gerätes mit der begrenzten Speicherkapazität der Karte wird die Karte mit aktuellen Kartensätzen nach unseren Wünschen programmiert. Ich denke das ein anderer Händler gesagt hätte, da geht nichts mehr und wir müssten uns ein neues Gerät kaufen. In diesem Fall nenne ich das Kundenservice und bin sehr begeistert 👍.
Der Antifouling Hersteller brachte uns nur bedingt weiter. Der deutsche Vertriebs Händler dafür jedoch weiter.


Die Rollfockpersenning wollten wir eigentlich reparieren lassen, dass Angebot mit Messepreis hat uns doch dazu bewegt, eine neue zu kaufen.
Neben ein Paar neuen Segelstiefeln und Schuhen waren wir mit der Zeit für einen Tag durch.
Abschließend sind wir noch zu X-Yacht um auf den Stand zu schauen. Gefallen haben uns die neuen Schiffe nicht. Es ist nichts persönliches mehr an den Schiffen. Alles auf Serie und kostengünstig gefertigt, ohne Charme. Das betrifft aber auch die anderen großen Hersteller. Möglichst groß und preiswert produziert. Die vielen Oberflächen oder Ausstattungen aus Kunststoff lassen die Boote kalt und ohne Charme wirken.
Jedenfalls sind wir zufrieden mit dem Ergebnis unserer neuen Anschaffungen nach Hause gefahren


Ein Nachtrag zur Messe, die Preise für den Eintritt sind meiner Ansicht nach zu hoch. Trotz Registrierung haben wir noch einen anständigen Preis bezahlt. Dafür gäbe es die Möglichkeit, die Messe an zwei Tagen zu besuchen. Wer jedoch von weiter her kommt, für den erübrigt sich ein zwei Tages Besuch.

Zugegeben, dass Foto könnte überall aufgenommen worden sein. Aber da kommt wieder die Überschrift ins Spiel.

Sonnenuntergang kurz vor Stockholm (Riset)

Ich habe ein paar Fotos auf Google über die Reisen die wir in diesem Jahr gemacht haben, eingestellt. Es sind dabei viele Ziele zusammen gekommen. Dieses Foto wurde am Meisten betrachtet. Es ist zwar etwas kitschig, aber es passte alles zusammen. Die Höhe der Sonne, die Farbe der Sonne mit dem roten Licht des Himmels und das Boot genau in der Mitte in der Spiegelung auf dem Wasser.

Hoffen wir mal, dass der Winter schnell vergeht und der Fühling schnell wieder kommt. Die X-302 liegt gut verpackt und wartet (so wie wir) wieder ausgepackt zu werden. Ich freue mich schon besonders auf das Auftakeln des Bootes im Frühling. Beim Abtakeln waren so viele kleine Dinge die ich hoffe im Frühling wieder zusammen zu bekommen. Das wird bestimmt ein Spaß werden mit viel Geduld, Ausdauer und Freude.

Winterbetrieb 🙁

Am letzten Wochenende sollte eine ordentliche Runde gesegelt ⛵️ werden. Nach der großen Vorfreude kann dann die Ernüchterung :

Wind, wo bist du ?

Wir konnten gerade mal in der Strömung unsere Position halten, es war nur ein Hauch von einem Luftzug zu spüren. Also wurde der Sonnenschein und auf dem Wasser sein zu können, genossen.

Nun aber war es an der Zeit, dass Boot ins Winterlager zu bringen. Geplant war Dienstag, ein Blick morgens auf dem Fenster sagte Eindeutig „NEIN“. Grau, dunkel und viel Wasser von oben machte uns einen Strich durch die Rechnung. Die Fahrt ins Winterlager sollte ein passender Abschluss werden, also heute dann eben nicht. Der Donnerstag versprach ein guter Tag zu werden laut Wettervorhersage, Sonnenschein und ein moderater Wind. Und tatsächlich, am Donnerstag schien die Sonne, zur großen Freude ist mein Sohn Elias mitgekommen, der spontan Lust dazu hatte das Boot mit nach Harburg zu bringen.

Elias, schön das du dabei gewesen bist 🙂

Das mit dem Sonnenschein passte, aber wo war der vorhergesagte Wind, wieder Fehlanzeige. Nach etwas Vortrieb entschlossen wir uns unter Motor weiter zu fahren, denn es lagen ca. 25 Seemeilen vor uns. Dann kam das große Erwachen, der Motor sprang nicht an. Treibend auf der Elbe mit dem Ziel, dass Boot ins Winterlager zu bringen verschwand unser Vorhaben vor unseren Augen. Da meine technischen Fähigkeiten was Motoren betrifft überschaubar sind wurden kurzerhand drei Telefonate geführt um nach Unterstützung zu suchen wo der Fehler liegen könnte, leider ohne Erfolg. Die Überlegung war jetzt, entweder zurück nach Glückstadt gegen Tide oder bis Wedel treiben zu lassen. Wahrscheinlich hätten wir es treibend bis kurz vor Wedel geschafft und wären dann wieder zurück nach Glückstadt getrieben ☺️. Ein letzter Versuch an den Kontakten der Batterie zu rütteln brachte wieder Leben auf das Schaltpanel. Also Motor an und los in Richtung Hamburg. Trotz der langen Fahrt unter Motor haben wir die diese dann doch noch genießen können. Aber zu Segeln ⛵️ ist einfach vieeeeeel schöner, ich könnte kein Motorboot Fahrer werden 😊.

Langsam kam der Hamburger Hafen in Sicht. Die Containerbrücken waren schon weit aus der Ferne zu sehen. Beim Annähern mit der untergehenden Sonne und den Wolken wurde uns ein farbenprächtiges Bild präsentiert.

Kurz nach der Köhlbrandbrücke war dann erstmal Schluss mit weiter fahren. Die Kattwykbrücke zum Harburger Hafen macht alle 2 Stunden auf, wir hatten etwas über eine Stunde Zeit zu warten, genau die Zeit die uns die Motorpanne kostete. Ein paar Vorbereitungen und die untergehende Sonne verschönerte uns die Wartetzeit.

Nachdem die Brücke um 20:00 Uhr hoch ging, konnten wir die letzten 20. Minuten Fahrt antreten. Die Fahrt durch den Harburger Hafen, natürlich wieder bei Dunkelheit wie schon so oft in der kurzen Zeit mit dem neuen Schiff klappe gut. Dort im Dunkeln angekommen und das Schiff festgemacht haben wir noch die Segel abgeschlagen, da es am Freitag regnen sollte und wir die Segel trocken verpackt haben wollten.

Da liegt nun das Schiff und wartet auf seinen Winterschlaf, und wir mit großer Vorfreude auf das kommende Jahr. Am kommenden Wochenende liegt noch das Kranen an. Mast legen, Boot auf den Winterlagerbock setzen und an seinen Platz bringen. Da wir noch keinen Hafentrailer haben, kommt das Boot in die Bootswerft „Peter Knief“. Dort werden wir ein Funkgerät einbauen lassen und den Motor einer Inspektion unterziehen lassen. Eine Werft, zu der ich volles Vertrauen habe und unser Boot in guten Händen weiss.

Das Funkgerät haben wir heute bei unserem örtlichen Bootsausrüster „Günter Klingbeil“ gekauft. Ein Bootsausrüster direkt vor Ort in Glückstadt. Hier bekommt man fast alles mit einer individuellen und kompetenten Beratung. Sollte es nicht verfügbar sein, wird es innerhalb von ein bis zwei Tagen besorgt 👍.

25. September 2019 · Kommentare deaktiviert für Überführung von Kiel nach Glückstadt · Kategorien: Allgemein, Deutschland, Saison 2019, Segeln, X-302 · Tags: , , ,
Angekommen in der neuen Heimat

Juhu, die X-302 ist in Glückstadt angekommen. Nachdem Ole angeboten hat das Schiff nach Kiel zu bringen, haben wir das Angebot aus Zeitgründen gern angenommen. Die Überfahrt von Marstal nach Kiel war eine richtige Abschiedsfahrt. Ole sagte uns, dass nochmal ordentlich gesegelt wurde. Bei 7 Knoten Fahrt und 5 – 6 Windstärken, in Böen mehr hatte das Team anscheinend seine Freude. Das Schiff in Kiel übernommen, alle Sachen ins Boot „geworfen“ sollte es in die Schleuse gehen. Da gerade alle Schiffe mit der MS-Europa durch die Schleuse gingen, war es vor der Schleuse leer. Kein Schiff weit und breit zu sehen. Um Klarheit zu erlangen, rief ich beim Schleusenwärter an fragte nach, wann mit der nächsten Schleusung zu rechnen sei. Der gute Mann sagte uns, dass gleich ein paar Schiffe aus der Kammer kommen würden und wir bei dem weißen ununterbrochenen Lichtsignal schnell einfahren sollen und wir dann mit können. Gesagt, getan und wir waren allein in der Schleusenkammer. Die erste Schleusung für uns und das ohne Hektik und Bedenken vor den Strömungen in der Kammer. Vielen Dank nochmal an den freundlichen Schleusenwärter des WSA. Nach dem Verlassen der Schleuse ging es die erste Etappe Richtung Rendsburg. Der Kanal darf nur bei Tageslicht befahren werden, oha als wir in Rendsburg ankamen war es bereits dunkel. Zum Glück war es windstill und wir konnten ohne Probleme einen Platz zum Festmachen in einer der Marinas finden. Am nächsten Tag ging es zur 2. Etappe Richtung Brunsbüttel. Also ganz ehrlich, der Kanal ist langweilig.

Kanalfahrt mit Abwechselung

Wenn ein größeres Schiff entgegenkommt gibt es eine Abwechslung, aber die langen geraden Passagen des Kanals haben mich geschafft.

Die Brückenkonstruktionen sind bewundernswert

Der Kanal ist 98 Kilometer lang und alle 500 Meter steht ein Schild mit der Kilometer Einteilung. Ich habe jedes einzelne Schild mitbekommen 😩

Kurz vor dem Erreichen der Schleuse in Brunsbüttel auf Sichtweite ging das Schleusentor zu. Also warteten wir vor der Schleuse ab was passiert. Kurz darauf öffnete sich die 2. Kammer und es ging ein weißes Licht an. Das weiße ununterbrochene Licht bedeutet, freie Einfahrt in die Schleusenkammer. Also rein in die Schleuse, festmachen und froh sein das auch dieser Schleusengang für uns perfekt ablief. Es schaute jemand von oben runter und meinte, es würde 20 Minuten dauern bis es los geht, aber das war uns egal. Hauptsache fest in der Schleuse und das bei schönsten Wetter.

Schleusenkammer Brunsbüttel

Aus der Schleuse raus ging es bei Wasserstillstand Richtung Glückstadt. Kurz darauf setzte der Ebbstrom ein und die Fahrt Richtung Glückstadt zog sich in die Länge da wir gegen die Tide fahren mussten. Aber der einsetzende Sonnenuntergang entschädigte uns dafür.

Sonnenuntergang Richtung Heimat

Natürlich war es auch hier wieder dunkel beim Einlaufen in den Hafen von Glückstadt. An dem Wochenende war im Hafen einiges an Seglertreffen los, kurzgesagt war der Hafen voll. Ein paar Segler aus Cuxhaven waren der Meinung, man könne nicht an deren Boot festmachen (so viel zur Seemannschaft) hatte uns ein Segler aus Finkenwerder längsseits festmachen lassen. Das Schiff war zuhause und wir waren froh, dass alles bestens bei der Überführung geklappt hat. Jetzt liegt das Boot vorerst im Binnenhafen. Dort wo es im kommenden Jahr auch liegen wird.

Angekommen im Heimathafen

Jetzt steht für dieses Jahr noch die Überführung ins Winterlager nach Harburg zu der Firma Knief an.

X-302
Weiteres folgt … 🙂

Auf der Suche nach einem neuen Segelboot kommt man viel rum. 

Die letzten Segelboote waren schneller gefunden, nicht so wie bei diesem Schiff. Es wachsen auch die Ansprüche, so weit man diese bei einem Schiff stellen kann das ca. 25 Jahre alt sein wird und je nach Ausstattung variiert. Dazu kommen noch teilweise überzogene Preise. Wer sich näher mit dem Kauf beschäftigt hat mit der Zeit einen geschulten Überblick über die Preise und den Zustand der Schiffe. Ich musste mit dem Verkauf meines Schiffes auch auf den Boden der Tatsachen zurück kommen was den Preis angeht. Vor ein paar Jahren sah das anders aus.

Ich kann nur jeden empfehlen der sich mit dem Kauf eines Schiffes beschäftigt, mögl. viele anzusehen um sich einen Überblick zu verschaffen. Wenn das Gefühl aber auch nach dem zweiten Schiff sagt, dass ist es, dann soll es so sein

Beim ersten Schiff war noch nicht klar wie viel wir umher reisen um Schiffe anzusehen und dazu viele schöne Orte zu sehen.

Die erste Fahrt ging im September 2018 nach Kiel 🇩🇪 um eine X-99 anzusehen. Ein sehr netter Kontakt, der noch bis heute geblieben ist.  

Die zweite Besichtigung war im Oktober 2018 in Holbaek 🇩🇰 , auch eine X-99. Das erste Mal ging es für mich über die Storebaelt Brücke, eine atemberaubende Brücke.

Storebaelt Brücke

Dann sollte es nach ein paar Wochen Ruhe (Winterzeit) und einem längeren Mail-Austausch im April 2019 an den Bodensee 🇩🇪 gehen. Die Verkäufer sind das Winterhalbjahr über im Ausland und es sollte nach der Rückkehr zurück nach Deutschland zur Besichtigung gehen. Also wurden Bahnfahrkarten und eine Unterkunft gebucht. Zwei Tage vor Abfahrt wurde der Termin abgesagt, da aus der Familie jemand gefunden wurde der das Boot übernimmt, na toll. Das hörte sich alles gut und vertrauensvoll an.  

Zuerst wollten wir trotz Absage fahren um die gebuchte Fahrkarte und das Zimmer zu nutzen, aber die Enttäuschung und Freude auf dem Bodensee war gleich null , also wurde der Plan über dem Haufen geworfen. Dafür ging es kurzentschlossen für zwei Tage nach Göteburg 🇸🇪. Also wurde kurzerhand eine Fähre und ein Hotel gebucht und los ging es. Ich mag diese Dinge, alles vom Sofa übers Handy und mitlerweile ipad zu buchen. Es wurde noch schnell geschaut, ob sich nicht zufällig noch ein Boot in Göteburg versteckt. Ahh, da war eine X-332 in Fiskebaek zum Verkauf. Obwohl das Boot nicht auf der Liste steht, haben wir es uns bei der Gelegenheit gleich angesehen. Übrigens, da ich das erste Mal in Schweden war bin ich von den Schären absolut begeistert und ein Fan davon geworden. Irgendwann geht es mit dem Schiff dorthin 🙂

Einfahrt nach Göteburg

Dann tauchte im April 2019 eine X-302 auf. Ein schönes neueres Schiff und das in Deutschland 🇩🇪.  Auf nach Laboe um das Schiff anzusehen. (Leider kein Foto, da es geregnet hat 🙂 . 

Nach einer kurzen Pause ging es im Mai 2019 nach Ishoj 🇩🇰 eine X-312 anzusehen. Bei der Gelegenheit ging es ein 2. Mal nach letzten Herbst nochmal nach Kopenhagen. Eine sehr schöne Stadt die unbedingt anzusehen ist. Was ich besonders toll in Skadinavien finde, dass alles mit Apple Pay oder direkt mit Kreditkarte bezahlt werden kann. Sogar der Kaffee oder das Brötchen, etwas was in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt.

Kopenhagen

Nun ging es Schlag auf Schlag innerhalb eines Monats nach Kreuzlingen 🇨🇭. An einem Freitag Abend mit der Bahn über Nacht nach Konstanz, um dann weiter nach Kreuzlingen, eine X-312 anzusehen. Auf der Schweizer Seite des Bodensees. Am gleichen Abend zurück mit dem Zug über Nacht nach Hamburg.

Konstanz

Der Tag in Konstanz am Bodensee war ein schöner Ausgleich für die bevorstehende nächtliche Rückfahrt. Ich habe keine Probleme mit Klimaanlagen, aber es war sau kalt in der Nacht in dem Zug. Zur Info, für 56 Euro mit der BahnCard 25 hin und zurück. Alles an einem Wochenende.      

Um die Entfernungen wieder kürzer zu halten ging es auch im Mai 2019 nach Makkum 🇾🇪 eine X-99 ansehen. Auf der Rückfahrt ging es durch Sneek. Eine schnuckelige kleine Stadt mit Grachten und reichlich Käseangebot. 

Sneek – Käsegeschäft

Eine Woche später dann nach Bogense 🇩🇰. Ein toller gemütlicher Hafen der es uns angetan hat und wo wir bestimmt eines Tages wieder hinfahren, aber auf dem Wasserweg.

Bogensee

Eine Woche später nochmal nach Bogense um einen zweiten Blick zu werfen. Das Boot hat es uns angetan, leider war eine Sache die uns nicht gefallen hat.

Mitte Juli ging es am Sonntag Abend mit der Bahn an den Bodensee 🇩🇪 eine X-99 ansehen. Aber dieses Mal mit einer Übernachtung und die Rückfahrt tagsüber. Die Nachtfahrten sind schon etwas anstrengend. Der Bodensee ist einfach schön.

Bodensee, mit der Schweiz im Hintergrund

Es ist vollbracht

Eine letzte Fahrt im August nach Nyborg 🇩🇰




04. März 2019 · Kommentare deaktiviert für Den ersten Frühlingstag genutzt · Kategorien: Allgemein, Fotografie, Fotos

Vogel

Der erste Frühlingstag war der 24.02.19.

Ich glaube schon eine Woche früher, aber irgendetwas ist ja immer.

Jedenfalls musste es raus ans Meer gehen. Das kürzeste und schnellste ist Büsum. Das Meer breitet sich vor den Füssen aus, ok wenn gerade mal Flut ist (ein Blick in den Tidenkalender hilft ungemein). Es gibt einen schönen Hafen mit vielen Fischkuttern, tollen Fischrestaurants und je nach Bedarf noch mit vielen weiteren Möglichkeiten. Besonders gut gibt es Möwen zu fotografieren, ach eigentlich noch viele weitere schöne Motive.

28. Januar 2019 · Kommentare deaktiviert für SAVE THE SEAS. WEAR A NET · Kategorien: Allgemein
Seit vielen, vielen Jahren war ich in diesem Jahr endich mal wieder auf der „Boot“ in Düsseldorf.
Es hat sich gelohnt, dass schöne an der Messe ist die Weitläufigkeit. Die Besucher der Messe verteilen sich über das weitläufige Gelände und man kann sich dadurch in Ruhe und ausgiebig an den Messeständen über sein Anliegen informieren.
 
Auf der Rückfahrt im Zug von Düsseldorf nach Hamburg habe ich die Bekanntschaft mit Maja gemacht.Maja
 
Maja arbeitet bei „Bracenet“ die sich darum kümmern, die Fischernetze aus den Weltmeeren zu holen um Armbänder und andere Dinge daraus zu fertigen. Die Begeisterung für diese Arbeit und den Zweck etwas gutes für die Weltmeere und deren Tiere zu tun finde ich einfach toll.
 
Ein Auszug aus der Inernetseite:
„Ein verlorenes oder absichtlich versenktes Fischernetz hört nicht auf zu tun, was es schon immer getan hat: es fischt, bis es sich nach 600 – 800 Jahren in gefährliches Mikroplastik zersetzt hat. Dabei verfangen sich jedes Jahr mehrere Millionen Lebewesen in den unkontrolliert im Meer treibenden Netzen. Sie können sich oft nicht mehr daraus befreien und verenden. Allein das „Pacific Garbage Patch“, der große Müllstrudel im Nordpazifik, ist 4,5 mal so groß wie Deutschland – und Geisternetze machen dort 46 % des Plastikmülls aus. Mit unseren Partnern holen wir die Geisternetze aus den Weltmeeren, reinigen und verarbeiten sie zu Armbändern, die mehr als nur schön sind: Gedankenstütze, Inspiration, Gesprächsaufhänger. Sie machen auf das Problem der Geisternetze aufmerksam. Indem du dein Bracenet im Alltag trägst, setzt du ein Zeichen und wirst zur Botschafterin und zum Botschafter unseres gemeinsamen Ziels: dem Schutz der Meere. Jedes Bracenet mehr bedeutet ein Stück Geisternetz weniger. Deshalb: SAVE THE SEAS. WEAR A NET.

Mit Healthy Seas, der bekannten Meeresschutzorganisation, sowie den Ghostfishern und Nofir haben wir starke Partner an unserer Seite. Gemeinsam wollen wir die Befreiung der Ozeane von Geisternetzen vorantreiben und öffentlich auf diese verborgene Gefahr aufmerksam machen.

Oberstes Ziel des internationalen Teams ist die Errichtung einer Kreislaufwirtschaft. Im ersten Schritt werden die Netze gemeinsam mit den erfahrenen Tauchern der Ghostfisher geborgen. Im Anschluss werden die geborgenen Geisternetze von Nofir gereinigt und von uns zu Bracenets verarbeitet. Ein großer Teil der Netze wird zudem in hochwertiges Nylongarn umgewandelt. Die Grundlage für die Herstellung neuer Produkte wie Socken, Bademode oder auch Teppiche“.

Alle sollten sich Gedanken darüber machen, wie wir unsere Welt wieder ein Stück sauberer bekommen.

Vielen Dank an Maja und alle Beteiligten.

Portraifoto, etwas neues ausprobieren.                                                                                                                                                              
Ich möchte gern etwas neues ausprobieren und möchte gern Portraitfotos machen.
Wenn jemand Lust und Geduld (!) dazu hat, möge sich gern bei mir melden.
 
Alles dazu kann gern in einem Gespräch besprochen werden.