Für die Messe in Düsseldorf gab es in diesem Jahr einen festen Fahrplan. Ganz oben auf dem Einkaufszettel stand der Hafentrailer, gefolgt von einem Update für die Seekarte für den Karten Plotter sowie Informationen über Antifouling, Politur und anderes.


05:24 Uhr morgens ab Glückstadt mit der Bahn ist für mich früh, aber auf die Zugfahrt freue ich mich. Anders als beim Autofahren kann ich aus dem Fenster schauen, etwas lesen oder Musik hören, wobei ich gern mit dem Auto fahre. Für einen Tag hin und Abends wieder zurück ist es eine gute Alternative mit der Bahn und in Zeiten der Klimadiskussion obendrauf noch etwas positives. Noch etwas positives zu der Deutschen Bahn, die war an diesem Tag hin und zurück pünktlich!

Auf der Messe angekommen ging es gleich zu dem ersten Stand für den Hafentrailer. Wir bekundeten unser Interesse dadurch, dass wir ein Angebot vorliegen haben und noch ein paar Fragen hätten. Auf unsere erste Frage, ob es etwas besonderes zu dem Trailer zu sagen gäbe sagte der Verkäufer „Was soll ich ihnen dazu sagen?“ lange Pause, neuer Versuch mit einer neuen Frage. Diese wurde kurz und knackig beantwortet und wieder eine lange Pause. Irgendwie wollte der gute Mann uns auf dem Stand nichts verkaufen, jedenfalls hatte es den Anschein. Wir haben daraufhin unsere Unterlagen eingepackt und sind weiter, zum nächsten Anbieter.
Hier sah alles schon anders aus. Wir berichteten von unserem vorliegenden Angebot, worauf der Firmeninhaber seine Unterlagen mit der e-Mail an uns hervorholte, den Fernseher mit dem Modell des Hafentrailers anschaltete und los ging es. Nach dem Auftreten konnten wir nur dort bestellen und haben ein gutes Gefühl, dort gut aufgehoben zu sein.

Wellerreiten in einem Wasserbecken, wirklich cool.


Weiter die Liste abzuarbeiten ging es zu dem Kartenplotter Stand. Das vorhandene Gerät ist veraltet und so nicht mehr Up to Date. Trotz des veraltenden Gerätes mit der begrenzten Speicherkapazität der Karte wird die Karte mit aktuellen Kartensätzen nach unseren Wünschen programmiert. Ich denke das ein anderer Händler gesagt hätte, da geht nichts mehr und wir müssten uns ein neues Gerät kaufen. In diesem Fall nenne ich das Kundenservice und bin sehr begeistert 👍.
Der Antifouling Hersteller brachte uns nur bedingt weiter. Der deutsche Vertriebs Händler dafür jedoch weiter.


Die Rollfockpersenning wollten wir eigentlich reparieren lassen, dass Angebot mit Messepreis hat uns doch dazu bewegt, eine neue zu kaufen.
Neben ein Paar neuen Segelstiefeln und Schuhen waren wir mit der Zeit für einen Tag durch.
Abschließend sind wir noch zu X-Yacht um auf den Stand zu schauen. Gefallen haben uns die neuen Schiffe nicht. Es ist nichts persönliches mehr an den Schiffen. Alles auf Serie und kostengünstig gefertigt, ohne Charme. Das betrifft aber auch die anderen großen Hersteller. Möglichst groß und preiswert produziert. Die vielen Oberflächen oder Ausstattungen aus Kunststoff lassen die Boote kalt und ohne Charme wirken.
Jedenfalls sind wir zufrieden mit dem Ergebnis unserer neuen Anschaffungen nach Hause gefahren


Ein Nachtrag zur Messe, die Preise für den Eintritt sind meiner Ansicht nach zu hoch. Trotz Registrierung haben wir noch einen anständigen Preis bezahlt. Dafür gäbe es die Möglichkeit, die Messe an zwei Tagen zu besuchen. Wer jedoch von weiter her kommt, für den erübrigt sich ein zwei Tages Besuch.

Zum Abschluss findet eine Finissage statt.

Samstag, 2. Februar um 19:00 Uhr

                                                               image349

Wenn Ulli Buth ans Mikrofon tritt, hängt das Publikum im Nu an ihren Lippen – mit ihren ehrlichen und direkten Songs über Liebe und Freundschaft, Fernweh und Heimweh, Sehnsucht, Hoffnung, Enttäuschungen, kurz: über das Leben in all seinen Facetten trifft sie einen Nerv nach dem anderen. Ihre Musik kann zerbrechlich sein wie hauchdünnes Glas, wenn sie sich nur mit einer gezupften Geige begleitet und ihr Fernweh besingt; wenn sie das 5-String-Banjo zupft und die Engel singen lässt; und im nächsten Moment haut sie gnadenlos in die Saiten ihrer Gitarre und geht mit einem Blues aus voller Kehle über Leichen.

Ulli Buth ist weit gereist und ließ sich vor allem auf ihrer langen Reise durch die USA mit längeren Aufenthalten in Boston und Nashville musikalisch inspirieren. Ihre Musik kreist irgendwo um Americana, Pop und Folk, irgendwo zwischen Schwermut und Leichtigkeit und bleibt nicht zuletzt aufgrund ihrer berührenden Art zu singen im Gedächtnis.

2009 erschien ihre EP „Move On“, 2013 folgte mit „Coming Home“ ihr erstes Album in voller Länge.

Thorsten Gruhn – la photo comme passion

Er fotografiert aus Leidenschaft. Seine Fotografien laden ein, sich auf Gedankenreisen zu begeben. Sie sind voller Harmonie und gleichzeitig voller Gegensätze. Zu jedem Motiv kann Thorsten Gruhn spannende Annekdoten erzählen, selbst dann, wenn es sich nur um einen kleinen Wassertropfen handelt, der sich von der Spitze eines schon herbstlich rot gefärbten Ahornblattes lösend im freien Fall befindet.

Eintritt frei, Hut geht rum

Veranstalltungsort:
Galerie „Am Fleth“
Große Deichstraße 2-3
25348 Glückstadt